Der Traum

Johann Michael Haydn

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Pantomime in zwei Akten
Pasticcio-Preis des ORF für den Monat Februar 2004

»Es wird eine Königin zum Tode verurteilt, die der Scharfrichter enthauptet, nach abgeschlagenem Haupte kommt eine kleine Prinzessin hervor, welche anfangs wider den Scharfrichter sich erzürnet, bald darauf aber in denselbigen sich verliebet und eine italienische Arie singt.« Was sich hier wie ein Ausschnitt aus einem der surrealen Schauspiele Eugène Ionescos anhört, ist 1776 in Salzburg entstanden und von einem Pater verfasst worden. Im Universitätstheater wurden nach alter Tradition im Fasching und zu Ende des Schuljahres von Schülern und Studenten lateinische Tragödien, die mit komischen Einlagestücken versehen waren, zum Besten gegeben. Kein Wunder, dass diese Einlagen schnell populärer wurden als die Haupthandlungen. So auch die Pantomime »Der Traum« von Pater Florian Reichssiegel, der »als sehr geschickt im Verfassen von Späßen und Ergötzlichkeiten« von seinen Zeitgenossen gelobt wurde. Reichssiegel dürfte Pantomime und commedia dell´arte durch die in Salzburg gastierenden Wanderbühnen kennengelernt haben. Die Musik zu diesen wirklich »abgedrehten« Volksschwänken schrieb oft Michael Haydn, der Salzburger Hofmusikus und Konzertmeister. Auch beim »Traum« zeigt sich seine Musik den Verrücktheiten des Librettos durchaus ebenbürtig. Freuen Sie sich auf die Ersteinspielung durch die Salzburger Hofmusik unter Wolfgang Brunner mit keinem Geringeren als Robert Holl in der Rolle des Vitzle Putzle.

„Ein theatralisches Kleinod voll reizvoller Musik“, 
Klassik-heute.de
„Wärmstens zu empfehlende Platte“, Eraly Music Review
„Großartige Solisten“, FonoForum 5/2002

Robert Holl, Bass
Salzburger Hofmusik
Leitung: Wolfgang Brunner

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