Rezensionen

Wenn der Bassist für’s Schnarchen gelobt wird … Meisterkonzert Limburg begeisterte

Anneke Jung, Nassauische Neue Presse (21. Nov. 2012)
„Seufzende Verliebte, tobende Stürme […] Gewissermaßen die Personifizierung Farinellis war ein außergewöhnlicher, sehr junger Künstler. Maximilian Kiener. […] Eine Offenbarung. […] Großen Anteil am nachhaltigen Eindruck des Abends hatten auch die Musiker (der Salzburger Hofmusik, Anm. d. R.) unter Wolfgang Brunner. Ihre lebensvolle und zupackende Interpretationskunst, ließ schnell deutlich werden, wieso diese Art von Musik, in die heute oft etwas Museales geradezu hineingespielt wird, zur ihrer Entstehungszeit die Leute von den Stühlen riss.… mehr

Musikalisches Wunderwerk – Salzburger Hofmusik interpretiert Kompositionen von Gluck

Donaukurier 28.08.2012 (Ausschnitte)
„Stimmungsvolles Konzert auf hohem Niveau. […] Die Bläser, Streicherinnen und Wolfgang Brunner am Cembalo boten einen Querschnitt der Kompositionen von Gluck […] Ihnen gelang es, die Lebendigkeit, Frische und die in Tönen gemalte Lebensfreude des Barock aus den Gluck’schen Notensätzen für die Zuhörer fast drei Jahrhundete nach ihrer Erstaufführung erlebbar zu machen.“
Lorenz Erl

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Eine glückliche Fügung – Salzburger Hofmusik spielt Vivaldi und Bach in Engelhartszell

Sehr geehrter Don Antonio Vivaldi, verzeihen Sie gnädigst diese Einschätzung: Ihre Musik ist so voller Leben und Wohlklang, sie geht so zu Herzen, dass wohl erlaubt ist zu sagen: Für Hörer, die das 20. Jahrhundert musikalisch überstanden oder genossen haben, scheinen Ihre Kompositionen von eher geringerer Komplexität – und beziehen ihren Reiz insbesondere auch aus dem virtuosen Vortrag der Musiker.… mehr

Telemann „hanakisch – auf angenehme Weis“

Konzert im Rahmen des Musiksommers Loisachtal 2011

Furioser Auftritt der Salzburger Hofmusik unter dem Motto „Wir lassen die Sau Raus“ […] Sie benützten neben dem Cembalo weitere historische Instrumente wie Chalumeau, Barockklarinette, Barockfagott und Salterio. […] Ob Ouvertüren, Sonaten, Fantasien oder Fanfaren – beinahe jede Klangfarbe und Stilrichtung fand in wechselnden Besetzungen ihren Ausdruck.… mehr

“Musik um Gluck” – 31. Berchinger Sommerkonzert mit der Salzburger Hofmusik

BERCHING – Die Internationalen Gluckfestspiele vom 16. bis 23. Juli in Nürnberg wurden am Samstag in Berching im kleinen Rahmen fortgeführt.

Vorgestellt wurden eine neue Biographie des in Erasbach geborenen Tondichters sowie eine Originalhandschrift des Vaters von Christoph Willibald Gluck. Das 31. Berchinger Sommerkonzert mit der »Salzburger Hofmusik« (Leitung: Wolfgang Brunner) in der St.… mehr

Philemon & Baucis – Rezension in Das Orchester 01/2010

Die Salzburger Hofmusik unter der Leitung von Wolfgang Brunner hat nun das Fragment zum Marionettenspiel Philemon und Baucis mit dem dazugehörigen Vorspiel Der Götterrat neu eingespielt. Die Instrumentalstücke wie die Sinfonia und die das Marionettenspiel Philemon und Baucis eröffnende Ouvertüre sind Beispiele dafür, wie Haydn seine sinfonische Musik und Theatermusik auf die Puppenoper übertrug.… mehr

Und nochmal: Vom Jahresregenten Haydn

23/12/09 Ein bisserl schmunzeln muss man wohl, wenn der Chor “Jovis Donnerwagen” beschreibt: Der Chefgott “droht Vernichtung der frevelnden Welt” und das kommt dann doch recht tändelnd daher. Gerechterweise muss man mitdenken, dass die Story von “Philemon & Baucis” auf Esterhaza nicht mit allen Mitteln des spätbarocken Theaters aufgeführt wurde, sondern (höchstwahrscheinlich) aus Anlass der Eröffnung des Marionettentheaters.… mehr

DrehPunktKultur: Hofmusik mit J.S.Bachs Weihnachtsoratorium in Salzburg

Bach’sches Advent-Brauchtum
Von Reinhard Kriechbaum

20/12/09 – Aus der (Geld-)Not macht man seit geraumer Zeit eine Tugend. Bach hatte ja auch nicht Chorsänger und Musiker in einer Anzahl zur Verfügung, wie sie dann im bürgerlichen Zeitalter üblich wurde. Also ist im Prinzip die Zahl an Vokalisten, wie sie Alfred Hartingers Collegium Vocale Salzburg hat (am Samstag, 19.12., in der Großen Aula: 21 Leute) völlig ausreichend und zudem noch historisch richtig.… mehr

Spätestens jetzt wird Haydn nicht nur in England geliebt …

Nachgereichte Kritiken zum Konzert der Salzburger Hofmusik mit Ruby Hughes beim Musiksommer Loisachtal

Oasen der Freundschaft
Werke von Joseph Haydn erinnern an seine Begegnungen in London

[…] Ein Glücksfall, dass Haydns Gedichtvertonungen “Fidelity” und “The Wanderer” von Anne Hunter und das Shakespeare-Sonett “She never told her love” dabei von Ruby Hughes gesungen wurden: Die Britin ist eine Sopranistin wie man es sich nur wünschen kann: eine klare Stimme, weich auch in den Höhen, kräftig, ohne aufdringlich
zu sein.… mehr

Der Kastrat, der selbst komponierte – Auf Farinellis Spuren

Rezension zum Konzert der Salzburger Hofmusik mit Jörg Waschinski im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg am 30. September 2009

Man muss – auch nach diesem wunderbaren Konzert – die Musikgeschichte nicht umschreiben. Farinelli, bürgerlich Carlo Broschi (1705–1782), wird auch weiterhin als Sänger in Erinnerung bleiben. Immerhin als einer der Superstars des Barock, der mit seiner Kastratenstimme das Publikum, über die Geschlechtergrenzen hinweg, in Ohnmachtsnähe brachte.… mehr

Archiv: Ältere Rezensionen

22. Sep 2009 Oasen der Freundschaft – Wolfgang Brunner und die „Salzburger Hofmusik“ erinnerten im Beuerberger Pfarrsaal an Joseph Haydn und dessen Begegnungen in London

14. Aug 2009 Mr. Haydns Lovers

31. Jul 2009 Sommerliche Klänge zum Dahinschmelzen – Salzburger Hofmusik stellt „Italien und die Götterwelt“ beim Kissinger Sommer vor

04. Jun 2008 BACHGESELLSCHAFT / ROSENKRANZ-SONATEN – Ein feines Gesamtkunstwerk

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