Wiederaufführung nach 250 Jahren: Michael Haydn’s Singspiel „Die Wahrheit der Natur“

wahrheit05. September 2015, Universität Mozarteum Salzburg, Solitär – Die Salzburger Hofmusik unter der Leitung von Wolfgang Brunner führt Michael Haydn’s Singspiel „Die Wahrheit der Natur“ MH 118 erstmalig seit 250 Jahren wiederauf.

Im Rahmen der SALZBURGER HAYDN-WOCHE und in Kooperation mit der JMHaydn-Gesellschaft und der Universität Mozarteum Salzburg erklingt das Singspiel MH 118 des „Salzburger Haydn“ als halbszenische Aufführung nach über zwei Jahrhunderten wieder in seiner puren musikalischen Schönheit an seinem Enstehungsort.

Johann Michael Haydn – „Die Wahrheit der Natur“ MH 118
05. September 2015
Universität Mozarteum, Solitär
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg

Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: frei

Über das Singspiel
Die reiche Theatertradition Salzburgs war einst untrennbar mit der Benediktineruniversität verbunden. Besonders die universitären Finalkomödien, von den Studenten unter Mithilfe von Mitgliedern der Hofmusik zum Ende des Studienjahres aufgeführt, waren sehr beliebt und allen Bürgern der Stadt zugänglich. Auch Michael Haydn lieferte originelle Beiträge, wie die Musik zu diesem köstlichen dramatischen Scherz- und Lehrgedicht aus der Feder des Benediktinerpaters Florian Reichssiegel.

Der Verstand in Gestalt des Mentors sucht mit Hilfe der drei Grazien, der Töchter der Natur, die wahre Kunst. Auf ihrer Erkenntnisreise stoßen die vier immer wieder auf kuriose Typen, wie den eitlen Sängermeister Herrn Vollstreich, den prahlerischen Maler Herrn von Wurmstich oder den derben Schulmeister Bockstolz und seine Frau Urschel. Es kommt zu Szenen, die die Kunstsuche nicht nur lehrreich, sondern auch höchst amüsant werden lässt.

Gesamtleitung: Graziano Mandozzi
Musikalische Einstudierung: Wolfgang Brunner

Mentor:  Maximilian Kiener
Die Natur: Armin Gramer
Aglaia, die Dichtkunst: Lina Ferencz
Euphrosina, die Tonkunst: Nele Gramß
Thalia, die Malerei: Diana Plasse
Herr Vollstreich, ein Sängermeister: Virgil Hartinger
Herr von Wurmstich, ein Maler, vielmehr ein Prahler: Markus Miesenberger

In Kooperation mit der Universität Mozarteum, Institut für Alte Musik und der Salzburger Hofmusik.

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